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Was trägt ihr Baby nachts?

Auch bei der Babykleidung ist weniger mehr. Ganz wichtig dabei: Schützen Sie Ihr Baby vor Überhitzung! Checken Sie seine Körpertemperatur immer im Nacken: Wenn es sich dort warm, aber nicht verschwitzt anfühlt, ist Ihr Kind richtig angezogen. Kalte oder heiße Händchen oder Füßchen sagen dagegen wenig über die Körpertemperatur aus. Richten Sie sich bei der Kleidung nach den Jahreszeiten und der Raumtemperatur. Mit dem passenden Schlafsack (im Winter wattiert, im Sommer aus dünner Baumwolle) ist Ihr Säugling gut angezogen für die Nacht.

Doch wie sieht der perfekte Schlafsack aus? Er lässt Ihrem Kind 10-15 cm Platz im Fußraum, sodass es strampeln kann. Der Halsausschnitt ist so klein, dass das Köpfchen nicht nach unten durchrutschen kann. Wenn Sie den Schlafsack von unten aufknöpfen können, erleichtert er Ihnen noch dazu nachts das Wickeln. Mit einem Schlafsack kann sich Ihr Säugling nicht freistrampeln und auch nicht darunter ersticken (im Gegensatz zur Decke).

Decken Sie Ihr Baby also nicht noch extra zu, wenn es wirklich friert, sondern ziehen Sie ihm etwas Warmes unter den Schlafsack. Normalerweise reicht im Winter ein langärmliger Schlafanzug, der immer dünner als ein Strampler sein sollte, im Sommer ist ein kurzärmliger Body vollkommen in Ordnung. Wenn Ihr Baby krank ist und Fieber hat, sollten Sie ihm auch leichtere Schlafkleidung anziehen.

 

Tipp
  • Wechseln Sie bei Ihrem Kind immer die Kleidung, bevor Sie es abends in sein Bettchen legen. So gewöhnt es sich besser an den Tag-Nacht-Rhythmus.

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