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Hilft Pucken?

Nicht wenige Mütter schwören auf diese alte Wickelmethode: Fest eingewickelt in ein Tuch kommen sogar Schreibabys zur Ruhe und schlafen zufrieden ein. Besonders ganz junge Säuglinge, deren Nervensystem noch nicht vollständig ausgebildet ist und von Reizen überflutet wird, finden in dem Pucktuch Halt. Das belegen auch verschiedene Studien.

Kritische Stimmen geben allerdings zu bedenken, dass das Pucken den Bewegungsdrang der Kinder hemmt und eher den Eltern zugutekommt, die sich über etwas Ruhe freuen ...

Wie dem auch sei: Finden Sie einfach heraus, was für Ihr Kind das Beste ist und wie es auf die Methode reagiert. Wenn Sie sich fürs Pucken entscheiden, haben wir nachfolgend einige Hinweise und eine Anleitung für Sie, wie Sie richtig pucken:

  • Pucken Sie Ihr Baby nur nachts vorm Schlafengehen
  • Ziehen Sie Ihrem Baby etwas Leichtes an (Hemdchen, Body).
  • Wickeln Sie Ihr Kind fest mit einer Decke, einem Tuch oder einem Pucksack ein: Die Arme sollten fest am Körper anliegen und die Beine Bewegungsfreiheit haben.
  • Lassen Sie sich die richtige Technik am besten von einer Hebamme zeigen.
  • Wichtig: Legen Sie Ihr Baby immer auf den Rücken, um das Risiko des Säuglingstods zu minimieren!
  • Checken Sie ab und zu den Nacken Ihres Babys, ob es ihm nicht zu heiß ist.
Tipp
  • Achten Sie auf atmungsaktives Material für Ihren Pucksack/ Ihr Pucktuch, um Überhitzung Ihres Kleinen zu vermeiden.

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