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Hat ihr Baby Hunger?

Babys fühlen sich besonders wohl, wenn sie Mahlzeiten bekommen, die sie satt und zufrieden machen. Auf diese Weise entsteht ein natürlicher Schlaf-Wach-Ess-Rhythmus. Viele Kinder sind allerdings abends besonders hungrig. Hier sollten Sie sich den Bedürfnissen des Babys anpassen. Vorteil: Ihr Säugling hält nachts länger durch, ohne etwas zu essen. Im Allgemeinen gilt, je satter Ihr Kind nach den Tagesmahlzeiten ist, desto weniger wird es nachts vor Hunger schreien.

Ein 2-3 Monate alter Säugling trinkt – im besten Fall – in einem Abstand von 6-8 Stunden. Auch ein Trink-Rhythmus von 3-4 Stunden ist völlig in Ordnung in diesem Alter. Sollte das Baby in der Nacht doch Hunger bekommen, geben Sie ihm seine Mahlzeit. Meist hält diese nächtliche Hungerphase nicht lange an. Vermeiden Sie es jedoch, Ihr Baby zum Füttern extra aufzuwecken: Mit vollem Magen wird es dann noch schlechter einschlafen können, denn der kleine Körper muss die ganze Mahlzeit verdauen. Am frühen Morgen freut es sich dann aber wieder über die erste Milchmahlzeit.

Ob Ihr Säugling genug zu essen bekommt, können Sie bei regelmäßigen Gewichtskontrollen überprüfen. Checken Sie auch Speiseplan und Kalorienzufuhr, falls er ständig Hunger hat. Vielleicht müssen Sie Ihr Kind wirklich öfter füttern, damit es richtig satt wird.

Tipp
  • Geben Sie Ihrem Baby möglichst keinen Brei aus der Flasche. Es sollte lernen, vom Löffel zu essen. Versuchen Sie es deshalb immer wieder, vielleicht sogar mit einem flachen Löffel mit weichem Rand – extra für Babys.

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